Fördermittel für vollbiologische Kleinkläranlagen

Sowohl für den Neubau von vollbiologischen Kleinkläranlagen, als auch für die Umrüstung in eine solche Anlage besteht die Möglichkeit, staatliche Fördermittel zu beantragen.
Anträge sind bei Ihrem zuständigen Träger der Abwasserentsorgung erhältlich oder direkt über diesen link bei der Sächsischen AufbauBank abrufbar!
Gerne sind wir beim Ausfüllen der erforderlichen Formulare behilflich!

 

Ablauf:
Die Antragstellung erfolgt über den Abwasserbeseitigungspflichtigen, meistens der Abwasserzweckverband. In Sachsen ist die Sächsische Aufbaubank (SAB) als Bewilligungsbehörde zuständig.

  1. Abgabe der Interessensbekundung beim Verband; Antrag auf Entwässerungsgenehmigung.
  2. Der Aufgabenträger bestätigt dem Grundstückseigentümer, dass sein Grundstück nicht an eine öffentliche Kläranlage angeschlossen wird.
    • bei Indirekteinleitern ergeht eine Entwässerungsgenehmigung durch den Zweckverband
    • bei Direkteinleitern ergeht eine Stellungnahme des Zweckverbandes für die Untere Wasserbehörde, dort ist dann die wasserrechtliche Erlaubnis zu beantragen.
  3. Der Grundstückseigentümer veranlasst Planung und Errichtung bzw. Installation der vollbiologischen Kleinkläranlage oder des entsprechenden Nachrüstsatzes.
  4. Die Wartung der vollbiologischen Kleinkläranlage hat nach DIN 4261 bzw. nach Bauartzulassung zu erfolgen. Dazu schließt der Bauherr einen Wartungsvertrag mit einem fachkundigen Wartungsbetrieb ab.
  5. Die Fertigstellung der Anlage gibt der Bauherr dem Verband bekannt. Hierzu wird beim Zweckverband der Antrag auf Gewährung und Auszahlung des Zuschusses und die Datenschutzrechtliche Einwilligung in 2-facher Ausführung eingereicht.

    Ebenfalls beizufügen sind:
    • Originalrechnungen mit Original-Zahlungsnachweisen (nach Einsichtnahme durch den Verband erhält der Bauherr diese Unterlagen zurück)
    • Wartungsvertrag (Kopie)
    • Wasserrechtliche Erlaubnis oder Entwässerungsgenehmigung (vollständige Kopie)
    • Liste der angeschlossenen Grundstücke (falls mehr als ein Grundstück angeschlossen ist)

    Mit der Unterschrift auf dem Auszahlungsantrag erfolgt die Anerkennung von Nebenbestimmungen (z.B. ordnungsgemäßer Betrieb und Wartung der Anlage).
  6. Der Aufgabenträger (Zweckverband) bestätigt dem Grundstückseigentümer in einem Abnahmeprotokoll die ordnungsgemäße Errichtung der Kleinkläranlage.
  7. Der Verband leitet den Auszahlungsantrag an die Sächsische Aufbaubank weiter.

    Die entsprechenden Formblätter für die Antragstellung sind beim Zweckverband erhältlich oder sind auf den Internetseiten der Sächsischen Aufbaubank sowie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zu finden. http://www.sab.sachsen.de/de/p_umwelt/detailfp_ul_2420.jsp

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